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Menschen auf der Flucht - und wir

Donnerstag 5.7.-Sonntag 22.7. 2018

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Ausstellung in der Johanniskirche!

Bilder und Installationen zweier Ausstellungen zum Thema Flucht und Vertreibung.  Mit „Eine Taube für Damaskus“ und „Maikäfer flieg…“ treffen Erfahrungswelten von Geflüchteten aus Syrien und einer aus Ostpreußen geflüchteten Familie aufeinander. Näheres unter www.johannis.de. Interesse an einer Gruppenführung? Nehmen Sie Kontakt auf: Pfarramt Johannis, Tel. 824074.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen bunten Strauß von – kostenlosen – Begleitveranstaltungen, die einen weiten Bogen vom Gottesdienst über Kunst- und Kochworkshop bis zur Buchvorstellung spannen:

Do, 5.7., 19h Menschen auf der Flucht – und wir. Vernissage mit Musik von syrischen Studenten der Popakademie BaWü. Der Künstler Karam Abdullah wird anwesend sein.

Sa, 7.7., 18h Amsel, Taube, Kaffeetasse. Taizé-Gottesdienst zur Ausstellung, Pfr.in Komorowski & Team.

Mi, 11.7., 19h, Man sieht nur, was man weiß. Lesetipps zum Thema Flucht und Flüchtlinge, vorgestellt von Buchhändlerin Verena Keller.

Sa, 14.7., 18h, Abendgottesdienst zur Ausstellung mit syrischen Christen

Mo, 16.7., 19.30h, Menschen auf der Flucht – in Mannheim 2018. Eine Informationsveranstaltung mit Vertretern der Stadt, aus Kirche und Diakonie, im Gespräch mit Geflüchteten und Einheimischen

Mi, 18.7., 19h, Kunst-Workshop mit der syrischen Künstlerin Samera Krayem

Sa, 21.7., 17h, Workshop Syrische Küche, mit Randa Al Salek

So, 22.7., 10h, Maikäfer flieg Gottesdienst zur Finissage der Ausstellung mit syrischer Musik,  anschl. syrischer Imbiss

Die KünstlerInnen

Karam Abdullah, ein syrischer Künstler, der seit September 2015 in Kraichtal lebt, begann auf der Flucht mit einem speziellen Programm auf seinem Smartphone zu zeichnen. Was in der Heimat geblieben und inzwischen wohl zerstört ist, hatte er überdies teilweise vorher abfotografiert. Das Ergebnis sind – der geringen Auflösung geschuldet – eher kleinformatige Bilder, die eindrücklich und oft beklemmend von den Erfahrungen des Individuums von Krieg und Flucht in einer symbolgeladenen Bildsprache erzählen, immer wieder von Hoffnungssplittern einer Gegenwelt durchbrochen.

Mit ihrem Projekt „Maikäfer flieg…Korrespondenzen und Berichte von Tante Lili, Leila und Nawar“ wollen die Bildende Künstlerin Sophie Sanitvongs, Theaterpädagogin und Regisseurin Lisa Massetti und Diplomsoziologe und Musiker Mehmet Ungan gemeinsam mit Geflüchteten aus Syrien einen Raum für Empathie schaffen. Inspiriert wurde das Projekt, das gesprochenes Wort, transkulturelle Musik und visuelle Impulse verbindet, von 114 Briefen und Dokumenten aus den Jahren 1944-46 der aus Ostpreußen geflohenen Elisabeth Puttkammer, einer Großtante Sophie Sanitvongs. Erlebnisberichte von Flucht und Ankommen junger Menschen aus Syrien werden daneben gestellt.

 

 

 

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